Bewerbertraining an der Schlossbergschule Rhoden 2014

Rhoden, 05. März 2014 Wie geht es nach dem Schulabschluss weiter? Weiterführende Schule und Studium oder Ausbildung? Irgendwann stellt sich immer die Frage: Wie sieht eine gute, zeitgemäße und ansprechende
Bewerbung aus? Welche Fragen stellt ein Personalverantwortlicher in einem Vorstellungsgespräch? Wie verhält
man sich dort und wie zieht man sich an? Diese Fragen bildeten die Grundlage für eine
Initiative der Schlossberg-Schule Diemelstadt-Rhoden und der Wirtschaftsjunioren Waldeck-Frankenberg. Wie auch im Jahr 2013 wurde das Bewerbertraining angeboten. Diesmal machten über 30 Schüler mit.

Bewerbungstraining 2014

Bewerbungstraining 2014

Umgesetzt wurden die Bewerbertrainings von Swenja Otto, Pastsprecherin sowie Bert
Schulte, Mitglied der Wirtschaftsjunioren Waldeck-Frankenberg und René Knipschild, Beisitzer des Vorstands für Internet- und Öffentlichkeitsarbeit. Vor den fingierten
Bewerbungsgesprächen hatten sie sich von
allen 31 teilnehmenden Schülern schriftliche Bewerbungen zukommen lassen und diese
eingehend studiert.

Bewerbungstraining Impression

Bewerbungstraining Impression

Das Vorstellungsgespräch, das auf den Bewerbungen aufbaute, dauerte dann rund 15
Minuten und enthielt alle Elemente und Fragen, die auch in echten Bewerbungsgesprächen
abgefragt und diskutiert werden, also zum Beispiel Stärken und Schwächen, Vorstellungen
vom Beruf, Ideen für die Zukunft.

Swenja Otto, Prokuristin bei der Volkmarser Zevatron
GmbH: „Wir Wirtschaftsjunioren möchten junge Leute an die Wirtschaft heranzuführen und haben in den Gesprächen natürlich auch gefragt, wie viel die jungen Menschen von »echter Wirtschaft« wissen, vor allem aber, welche Vorstellungen sie von ihrem künftigen Beruf haben. Einige hatten realistische Ideen, andere konnten wir dabei unterstützen, sich noch intensiver zu informieren.“ Bert Schulte, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Marsberger
MPM Medienhaus GmbH, ergänzt: „Beruflicher Wunschtraum ohne Substanz, gute Vorbereitung und persönliche Eignung für die gefestigte Berufswahl oder nur Verlegenheitslösung – schnell wurde den Bewerbern in den Gesprächen klar wo sie persönlich noch besser in ihren persönlichen Zielen und Informationen werden müssen.“ René Knipschild, Inhaber des Korbacher Softwarehauses Custom Software Development, meint: „Zwei Schülerinnen hatten sich auf Ausbildungswege beworben, die es garnicht gibt. Die waren
natürlich ganz schön aufgeschmissen als die das im Bewerbungsgespräch mitgeteilt bekamen.
Vorallem, weil unser Auftritt wirklich sehr ernst genommen wurde. Der ein oder andere
Schüler war wirklich sehr nervös. Ich glaube aber, dass gerade dadurch viel für die Praxis gelernt
wurde.“

Bei den Schülern kam der Tag offenbar gut an: Man habe wirklich etwas für künftige Bewerbungsgespräche gelernt, sagte eine teilnehmende Schülerin.



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